Aphorismen

Veröffentlicht auf von klö

Aphorismen entstehen nach dem gleichen Prinzip wie Statuen:
Man nehme ein Stück Marmor und schlage alles ab, was man nicht unbedingt braucht.

Der Aphorismus hat vor jeder anderen Literaturgattung den Vorteil, dass man ihn nicht weglegt, bevor man ihn zu Ennde gelesen hat.

Die Zukunft der Literatur liegt im Aphorismus. Den kann man nicht verfilmen.



Diese Aphorismen, auch kurze, rhetorisch reizvolle Sinnsprüche, zum Thema Aphorismus schrieb Gebriel Laub.
Hier noch ein paar weitere:


Faulpelz: ein Mensch, der sich keine Arbeit damit macht, sein NIchtstun zu begründen.

Für die Fähigkeit, denken zu können, zahlen wir den übermäßig hohen Preis, denken zu müssen.

Zwischen Wahrheit und der Zwiebel besteht eine gewisse Ähnlichkeit. Kaum hat man die Umhüllung entfernt, muss man weinen.

Anfangs habe ich mich zu Idealen bekannt, später zu Gedanken, und jetzt bekenne ich mich zum Denken.

Altersweisheit kommt nicht von selbst. Wer im Alter weise wird, muss in der Jugend gescheit gewesen sein.

Wer keinen Krieg erlebt, wird niemals wissen, was für eine herrliche Vorkriegszeit er erlebt hat.

Der einzig natürliche Grund für einen Krieg ist der Kannibalismus.

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S
wenn hier nich bald was passiert, mach ich den laden dicht
Antworten
K
<br /> du bist gemein, denn du müsstest am besten wissen welch schwierige lebenslage ich zur zeit durch mache...<br /> <br /> <br />