Donnerstag, 30. oktober 2008
Sonntag, 12. oktober 2008
Bis heute ist die Frage offen wie lang der Rohstoff Erdöl unsere heutige Gesellschaft begleiten wird. Jedoch das die Förderung irgendwann verebben wird ist ein allgemeiner Fakt. Dabei ist unklar
wie diese Entwicklung verlaufen wird. Es existieren zwei Theorien wie dieser Übergang aussehen könnte. Zum einen könnte man davon ausgehen, dass die Menschheit in nächster Zeit mehr und mehr dazu
übergehen wird alternative Rohstoffe und Energielieferanten zu nutzen und eine "weiche" Überleitung schafft, in der man den Rückgang der Erdölvorräte nicht wikrlich mitbekommt. Zum andere existiert
die Theorie des Globalen Erdölförderungsmaximum ("peak-theory"), welche besagt, dass die Menschen die Umstrukturierung wahrscheinlich nicht wirklich aus die Reihe bekommen. Das heißt die Industrie
wird Erdöl weterhin als zentralen Rohstoff nutzen, unsere Autos fahren weiterhin mit Benzin oder Diesel, und irgendwann sind wir an der Spitze angekommen, an der es kein Erdöl mehr fördern gibt und
wir stehen am Rande des Abgrundes...
Wie es im Endeffekt laufen wird, bleibt abzuwarten. Aber ich will mich auch gar nicht zu sehr in diese Thematik vertiefen, sondern etwas anderes ansprechen. Die Erdölproblematik bekommt der
Durchschnittsbürger ja im Regelfall an der Tanksäule zu spüren. Die Preise für das schwarze Gold steigen stetig und werden sich bis zum endgültigem Ende wahrscheinlich noch mehr erhöhen. So ist man
schon heute dabei nach Alternativen zu suchen. Ich werde nun hier vier davon vorstellen und Für und Wieder abwägen:
Das Biosprit-Auto
Wer kennt sie nicht die riesig gelben Felder, auf den Raps
oder Sonnenblumen blühen? Das Öl, welche aus diesen Pflanzen gewonnen wird kann, als Alternative zum fossilen Brennstoffen genutzt werden. Jedoch fordert die Ernährungs- und
Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) einen radikalen Politik Wechsel im Umgang mit Biokraftstoffen. Biosprit ist zwar besser für unsere Ozonschicht, aber nicht für den
allgemeinen Nahrungsmittelpreis und ich denke nicht, dass wir Klimaschutz auf der Grundlage unsere Ernährung betreiben sollten. Ich bin lieber satt, als mobil und deswegen scheidet diese
Alternative in Sachen Individualverkehr in meinen Augen aus.
Das Luftdruckauto
to be continued...
Das Wasserstoffauto
to be continued...
Das Elektroauto
to be continued...
Sonntag, 12. oktober 2008
Anzeigen und Werbung in Printmedien sind im Allgemeinen lästig. Man möchte eigentlich in Ruhe seinen Artikel in einer Zeitung oder Zeitschrift lesen, doch zwischen drin hat sich für gutes Geld ein
Konzern die Werbefläche gesichert.
Aber heute möchte ich darauf hinweisen, dass sich unter all den nervtötenden Werbebannern auch gute Anzeigen verbergen können:
In der Zeit fand ich eine Seite, auf der Professor Bernhard Rieger (Chemiker an der TU München) für die Nutzung des so heiß diskutierten CO² wirbt. Die Anzeige ist wie ein Interview aufgebaut, dem
man folgendes entnehmen kann. Weltweit arbeiten Chemiker den natürlichen Prozess der Fotosynthese synthetisch zu imitieren. Pflanzen wandeln unter Sonneneinstrahlung und mit hilfe von Chorophyll
Kohlendioxid und Wasser in Kohlenhydrate um. Außerdem geben sie als Reaktionsprodukt Sauerstoff ab. Würde man es schaffen dieses Rätsel der Natur zuentschlüsseln, könnte man mit Hilfe von Bionik
einen "Fotosynthese-Filter" entwickeln, den man anschließend überall verwenden könnte, wo CO²-Abgase entstehen.
Aber auch andere Anwendungsgebiete werden erwähnt. So entwickelt Herr Rieger zur Zeit einen extrem transparenten Kunststoff auf CO²-Basis. Hierzu wird das Kohlenstoffdioxid mit sogenannten Epoxiden
angereichert, um das energetische Niveau zu erhöhen. Ein maßgeschneiderter Katalysator reguliert die Reaktionsgeschwindigkeit und am Ende entsteht Polypropylencarbonat, sprich Verpackung.
Wer sich für das komplette Interview interessiert kann es auf www.forum-chemie-macht-zukunft.de nachlesen.
Samstag, 27. september 2008
Eine Werbung nach meinem Geschmack:

(ByteFM-Link in meiner Liste...)
Freitag, 26. september 2008
Mechanische Bewegung in elektrische Energie umwandeln ist das Wirkungsprinzip fast aller unserer Kraftwerke. So ist ein Windkraftwerk vergleichbar mit dem Dynamo den unsereins am Fahrrad hat. Es
ist nur größer und wird nicht von Muskelkraft sondern eben vom Wind angetrieben. Ebenso arbeiten Wasserkraftwerke mit mechanischer Arbeit. Wie alles im Gravitationsfeld der Erde wird Wasser von der
Schwerkraft angezogen und fließt in der Regel immer vom Hohen ins Tiefe, Richtung Erdmittelpunkt. In großen Stauseen wird die Kraft des Wasser gebündelt und in Schleusen genutzt Strom zu erzeugen.
Dazu strömt es durch Turbinen, die nichts anderes als große Dynamos sind. Mit einem ähnlichen Wirkungsprinzip arbeitet auch das
Aufwindkraftwerk, nur das hierbei der Vorgang mit erwärmter Luft stattfindet. Diese ist bekanntlich bestrebt aufzusteigen. Konzentriert
wird dieser Prozess in einem hohen Turm, in dem sich ebenfalls Turbinen befinden.
Als ich gestern über weitere Möglichkeiten nachdachte mechanische Arbeit für Stromerzeugung zu nutzen, ging ich alle größeren Bewegungen auf der Welt in Gedanken durch. Letztendlich kam mir eine
Idee, nicht besonders aus gereift, vorallem da ich Größenordnungen und Realisierbarkeit nicht im geringsten abschätzen kann. Aber mir gefällt das Grundkonzept und deswegen möchte ich euch daran
teilhaben lassen:
Die größste Bewegung, die mir eingefallen ist, war die Rotation der Erde um ihre eigene Achse. Nachdem ich bei Wikipedia das Wirkungsprinzip eines Dynamos studierte, kam mir eine wahnwitzige Idee.
Könnte man nicht die Erde selbst als Dynamo nutzen?

In der Theorie hab ich mir das so vorgestellt, dass man ein paar Satelliten mit
Induktionsspulen an Bord in die Erdumlaufbahn stießt und an der Erdoberfläche größere Anlagen errichtet um den Gleichstrom für ein Magnetfeld zu erzeugen. Inwiefern so etwas über solch gewaltige
Entfernungen funktioniert, ob die Herstellung von so großen Induktionsspulen möglich ist oder ob die Erde an den Satelitten überhaupt "vorbeidreht" - davon hab ich gelinde gesagt keine Ahnung.
Vielleicht könnte man auch das erdeigene Magnetfeld nutzen, bekanntlich soll ja der Kern größtenteils aus Eisen bestehen. Aber im Endeffekt benötige ich einen Sachkundigen (z.B. eine
Astrophysiker), der meine Idee mal kritisch beäugt, abändert oder vielleicht weiterentwickelt...
Nicht nur aufgrund des physikalischen Wirkungsprinzips bleibt die Idee eine Utopie. Denn ich kann mir vorstellen, dass die Realisierung einer solchen Anlage ein Mammutprojekt wäre, an dem mehr als
eine Nation mitwirken müsste. Also sollte die Menschheit erst einmal ihre "kleinere Streitigkeiten" auf die Reihe bekommen, um danach gemeinsam an die Arbeit zu gehen. Wie gesagt: ist alles sehr
utopisch - aber der Phantasie sind halt keine Grenzen gesetzt...