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Donnerstag, 8. mai 2008





von klö
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Donnerstag, 8. mai 2008


7 tonnen... (momentan noch fehler am foto!)

bedarf es die hier ausgestellte eingekerbte Stahlprobe zu zerreißen. Der Stahlzugversuch wurde mit einer Prüfmaschiene vorgenommen, die beim Bruch 73,5 kN anzeigte. Undeutlich erkeennt man am unterem Ende die in 45 Grad verlaufenden "Lüderslininen". Bei einem zähen Stahl wird nict zuerst die Trennfestigkeit erreicht, sondern die Schubfließspannung. Die maxmale Schubspannung entspricht der Ausrichtung der "Lüders Bänder". MIch hat der Anblick dieser zwei wertlos erscheinenden Metallteilen ziemlich beeindruckend. Unvorstellbar für einen Menschen was für Kräfte da gewirkt haben um sowas zu vollbringen...


von klö
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Montag, 5. mai 2008
Heute mal ein Artikel in eigener Sache. Im Rahmen eines Uni-Projektes starte ich heute einen Verusch, bei welchem ausprobiert werden soll in wie weit Pflanzen auf -mehr oder weniger- kargem Beton wachsen können.

Dazu hab ich einen Gasbetonstein und zwei Leichtbetonwürfel von der Uni gesponsert bekommen.

Wie man auf dem Foto sehen kann, habe ich diese in einzelne Quadranten eingeteilt und mit wahlweise Flüssigdünger, Erde und auch mit gar nichts behandelt.

Und heute wird einfach mal gesäht, sowie gegossen und mal sehen ob irgendwas kommt. "Irgendwas" heißt im Speziellen: Weißklee, Kresse, Buschbohnen und Zierkürbis; jeweils eins in vier unterschiedlich behandelten Flächen. Oben links in der Ecke sieht man vielleicht meinen Plan, damit ich selber nicht durcheinander komme...








Ja was eigentlich antwortet werden soll ist die Frage ob Pflanzen auf Beton wachsen können. Wenn man mich fragen würde wo zu man das brauchen könnte, würde mir spontan nur einfallen: weil es schön aussieht, meiner Meinung nach schöner als karger Beton. Sichtbeton, wie man heut so schön sagt. Dabei wird von den Pflanzensorten
verschiedene Sachen erwartet: Der Klee ist fachlich gesehen "Unkraut", das sehr anspruchslos ist. Die Kresse ist auch prädestiniert als Pionierpflanze im Erstversuch, sie kann ja bekanntlich schon auf nem feuchten Taschentuch wachsen. Die Bohne wird in Schulversuchen für Kinder gern verwendet, aus dem einfachem Grunde weil sie so schnell wächst. Zu guter Letzt: Den Kürbis verwende ich. weil er starke Wurzel bildet und falls er kommt würd ich gern wissen was das für Auswirkungen hat.

Naja mal sehen ob überhaupt was kommt. Abwarten und Tee trinken...
Und irgendjemand hat mal gesagt man solle mit den Pflanzen reden, gilt das auch schon im Samenstadium?

von klö
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Samstag, 3. mai 2008
von klö
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Dienstag, 29. april 2008
Am letzten Wochenende führte ich eine kontroverse Diskussion mit einem alten Freund. Er studiert Philosophie und kam mir mit einem komischen Gedanken, auf welchen ich ziemlich abgegangen bin. Seiner Meinung nach sollte man Mathematik als eine Sprachwissenschaft betrachten. Grundstein dieser These ist die Behauptung, dass Mathe an sich eine Sprache ist: Die Symbolik ist ja im Endeffekt nichts weiter als Schrift; Zeichen, von denen jedes seine Bedeutung hat. Außerdem gelte jede Definition, jeder Satz, jede Regel und jede Formel, weil man sie im Vorherein formuliert hat. In einem Link, den mir jener Freund schickte (link) heißt es:
"Wie alle anderen Sprachen auch beschreibt [die Mathematik] einfach die Natur und verarbeitet Informationen aus der Natur"
Ich bin grundlegend anderer Meinung! Natürlich muss man sich -speziell die Philosophie- fragen: Ist Wissen oder Wissenschaft ohne Sprache überhaupt möglich? Aber man darf nicht den Fehler machen jede Art von Wissenschaft auf die Sprache zu reduzieren. Natürlich ermöglicht erst die Sprache (wobei ich jetzt geschrochene wie geschriebene meine) das Lernen und Weiterentwickeln unseres Wissens. Aber nennt man deswegen alle Fachrichtungen Sprachwissenschaften? Ist Onkologie eine Sprachwissenschaft nur weil sich der Name von griechischen όγκος „Anschwellung“ und λόγος „Lehre“ ableitet? Nein sie ist die Wissenschaft, die sich mit Krebserkrankungen befasst. Somit ist sie ein Teil der Medizin, und damit eine Naturwissenschaft. Hier zu eine kleine Grafik, die ich aus dem Bauwirtschaftsunterricht habe und ein wenig erweiterte. Sie erhebt keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind nur ein paar Beispiele, die gewisse Zusammenhänge darstellen sollen:





















Der Inhalt aller dieser Fachrichtungen wird übermittelt durch die Formulierung, welche durch Sprache erfolgt. Aber die meisten Wissenschaften sind nicht abhängig von ihrer Formulierung. (Ich rede hier nicht von Germanistik, das ist eine Sprachwissenschaft, bleiben wir bei Mathematik.)
Es ist uns möglich zu berechnen wie groß die Winkel eines Dreiecks sind, wenn wir die Länge aller Seiten kennen. Jedoch werden die Winkel auch ohne unsere Berechnung diese Grade besitzen. Wir hätten niemals feststellen müssen, dass deren Summe einen Halbkreis bildet und es bleibt trotzdem wahr. Ich meine, ohne dass wir solche Dinge definieren, sie gelten trotzdem: Kein Mensch der Erde kann ein Dreiecks zeichnen, welches diese Eigenschaft nicht hat.
Man könnte jetzt behaupten, dass es Dreiecke, wie sie die Mathematik voraussetzt in der Realität existieren und das die ganze Mathematik nur eine einzige Definitionssache ist; bewirkt durch Sprache. Dann würde ich raten noch einmal die Grafik zu studieren. Natürlich beschäftigt sich die Mathematik mit idealisierten Vorgängen und doch kann man die Ergebnisse auf die Realität übertragen und wird die Wahrhaftigkeit nicht anzweifeln können. Es ist berechbar wann ein Blumentopf am Erdboden ankommt, wenn man ihn aus dem Fenster wirft (wobei das eher Physik ist, aber die Berechnung stützt sich ja auf Mathe). Wenn man alle größeren Einflüße mit ein bezieht, wird der Blumentopf auf die Sekunde genau am Erdboden zerplatzen. Das nennt man Naturgesetze und die gelten ohne das man sie formuliert. Mathematik ist das Hilfsmittel, um sie vorhersagbar zu machen.

Mathematik - eine Sprachwissenschaft? Ich persönlich denke: Sowas kann nur ein Mensch behaupten, der sich noch nicht über die Schulmathematik hinaus mit dieser Wissenschaft beschäftigt hat...
von klö
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